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Zum gestrigen Weltfrauentag am 8. März gab es vielerlei Aktionen wie verteilte Rosen oder Rabatte für Frauen. Doch die wenigsten wissen von dieser Katastrophe vor über 100 Jahren, die dazu beitrug, die Frauenrechte zu stärken, denen man sich an diesem Internationalen Frauentag widmet.

Am 25. März 1911 kommt es in New York in der Textilfabrik Triangle Shirtwaist Factory zu einer verheerenden Brandkatastrophe. Das Feuer bricht aus und frisst sich rasch durch die Stoffreste. Doch die 500 Textilarbeiterinnen, zum Großteil junge Frauen unter 20 Jahren, können nicht fliehen, da die Türen während der Arbeitszeiten verschlossen sind - aus Schutz vor Diebstahl. Einige können sich über das Dach im 10. Stock oder die Fahrstühle retten. Doch die Leitern der angeeilten Feuerwehr reichen nur bis zum 6. Stock, so dass sich viele Frauen in den oberen Etagen in den Tod stürzen, direkt in die Menge der Schaulustigen. Nach dem Feuer werden die Leichen von 146 jungen Frauen gefunden.

Nach diesem erschütternden Ereignis bildete sich die Union der Internationalen Textilarbeiterinnen und die US-Regierung fühlte sich endlich berufen Gesetze zu erlassen, die Frauen zu besseren Arbeitsbedingungen verhelfen. Bereits 1910 hatte sich die deutsche Sozialistin Clara Zetkin für die Einführung eines internationalen Frauentages eingesetzt. Ein Jahr später fand dieser erstmals in Deutschland, Österreich, Schweiz und Dänemark statt, indem Millionen Frauen für Wahlrecht und Gleichberechtigung auf die Straße gingen. Seit 1921 steht der 8. März nun weltweit im Zeichen der Frau - denn für Chancengleichheit müssen wir heute immer noch einstehen. 

 

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